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Förderschwerpunkt: Sehen, Hören & Kommunikation

Wenn Sehen, Hören oder die Verständigung herausfordernd sind, geht es im pädagogischen Alltag um mehr als das reine Unterrichten: um Teilhabe, Beziehung, Orientierung und das Gefühl, verstanden zu werden. Bei uns finden Sie Unterrichtsmaterialien, die barrierearm gestaltet sind und unterschiedliche Lernwege respektvoll mitdenken.

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Wahrnehmen und Verstehen: Lernwege sensibel öffnen

Kinder und Jugendliche in den Förderschwerpunkten Sehen, Hören und Kommunikation nehmen ihre Umwelt sehr unterschiedlich wahr. Eine Sehbeeinträchtigung kann z. B. dazu führen, dass Informationen aus Tafelbild, Fotos und Illustrationen oder Mimik nur eingeschränkt oder gar nicht wahrgenommen werden. 

Bei Hörbeeinträchtigungen können Gesprächsanteile, Lautunterschiede oder Nebengeräusche den Zugang zu Sprache erschweren – was sich wiederum auf Wortschatz, Satzbau und Textverstehen auswirken kann. Unsere Lehrmaterialien unterstützen Sie dabei, dennoch einen fordernden und fördernden Unterricht für Ihre Lerngruppe zu gestalten.

Allgemeine Hilfen im Förderschwerpunkt Sehen

Allgemeine Hilfen im Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation

Unterstützte Kommunikation im Schulalltag

Kommunikation ist mehr als nur Lautsprache. Auch Gestik, Gebärden, Schrift, Symbole und weitere Mittel aus der Unterstützten Kommunikation wie Kommunikationstafeln, technische Hilfsmittel und Bildkarten sind für viele Schüler*innen entscheidend. Ziel ist es, die Verständigung zu erweitern: Bedürfnisse ausdrücken, Entscheidungen treffen und Beziehungen gestalten. 

Für Schüler*innen entlastend: Geben Sie Ihren Lernenden Wahlmöglichkeiten, ob sie etwas zeigen oder sagen möchten. Auch ein einfaches Ja oder Nein kann bereits ein wichtiger Beitrag sein. Außerdem wichtig: Geben Sie den Kindern und Jugendlichen ausreichend Zeit, sich mitzuteilen, und erzeugen Sie keinen Druck.

Alltagstaugliche Übungen zu Wortschatz und Hörwahrnehmung

Für Schüler*innen mit den Förderschwerpunkten Sehen, Hören und Kommunikation sind kurze, wiederkehrende Routinen wichtig. Besonders gut funktionieren Aufgaben, die das Denken sichtbar machen und Sprache in kleinen Portionen anbieten. Ideen, die Sie schnell in den Unterricht integrieren können:

Zusammenarbeit und Selbstwirksamkeit: gemeinsam gute Bedingungen schaffen

Ein erhöhter Förderbedarf in den Bereichen Sehen, Hören und Kommunikation betrifft nicht nur Unterrichtsmethoden, sondern auch Beziehung, Sicherheit und Teamarbeit. Wenn Absprachen im Kollegium mit sonderpädagogischer Unterstützung und mit Eltern oder Therapeut*innen zusammenpassen, erleben Kinder weniger Brüche und mehr Verlässlichkeit.
Was in der Praxis hilft:

So entsteht Unterricht, der fachlich am Lehrplan orientiert bleibt und zugleich Zugänge schafft: klar, respektvoll und so gestaltet, dass Schüler*innen nicht nur anwesend sind, sondern wirklich teilnehmen können.